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Der Newsletter | Juni 2019

Fünf „Takeaways“ des Erlebnisabends Agilität


Takeaways

 

Von Agilität redet jeder. Doch was ist wirklich damit gemeint? Unser Erlebnisabend Agilität: Die Teilnehmer ließen sich auf diesen revolutionären Ansatz für Zusammenarbeit, Führung und Management ein – und nahmen gleich fünf zentrale Erkenntnisse mit.


In der agilen Welt helfen altbekannte Managementrezepte kaum noch weiter. Wie Ziele setzen und planen, wenn sich alles um einen herum rasend schnell verändert? Das ist wie Wasser mit einem Sieb schöpfen. Einen Ausweg bietet agiles Arbeiten. Aber: Agilität erfordert Umdenken. Wie tiefgreifend dieses Umdenken sein muss, wurde den 15 Teilnehmern an unserem Erlebnisabend klar.

Agilität ist mehr als eine neue Methode – dies war die erste zentrale Erkenntnis. Natürlich sind Methoden wie Kanban, Scrum oder Effectuation weiterhin wichtig. Doch hinter Agilität steckt viel mehr: nämlich eine Haltung für Zusammenarbeit und Führung. Es geht um Offenheit, den Mut für Experimente und eine neue Form des Zusammenspiels von Kunden, Teams und Führungskräften. Eine Teilnehmerin: „Ich nehme viele Impulse von dem Erlebnisabend mit – vor allem den, dass wir nicht von heute auf morgen agil werden können“.

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„Die Herausforderung besteht darin, dass Unternehmen zu einer flexiblen, schlanken und kundenorientierten Form finden“, erklärte Martin Merdes (Geschäftsführer Neuland Development & Training).

Erkenntnis Nummer zwei: Mit Patentrezepten lässt sich der agile Wandel nicht bewerkstelligen. Jedes Unternehmen braucht seinen eigenen Weg. „Am besten arbeitet man sich schrittweise beim agilen Wandel voran“, erklärte Thomas Heupel (Geschäftsführer Heupel Consultants). Also: Kurze Planungsphasen, Probehandeln mit Prototypen, häufige Feedback-Loops. So werde der Wandel wirklich flexibel und kundennah. Also quasi agil den agilen Wandel herbeiführen? „Genau darum geht es“, ergänzte Martin Merdes.

Von dieser schrittweisen, iterativen und kundenorientierten Vorgehensweise gab der Erlebnisabend den Teilnehmern einen guten Eindruck. Die Veranstaltung selbst war agil. Statt eines vorbereiteten Programms gab es ein „Backlog“ – eine dem Scrum entliehene Methode, um Aufgaben für Kunden umzusetzen. Für dieses Backlog hatten unsere Teilnehmer vor der Veranstaltung ihre Fragen, favorisierten Themenwünsche und Ideen genannt – und sie wie Arbeitsaufgaben in den Erlebnisabend eingespeist.

Erkenntnis Nummer drei: Agiles Arbeiten heißt enge Kooperation mit Kunden.
Welche Fragen brennen den Teilnehmern auf den Nägeln?

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Eine Übung zum Warmwerden. Die Teilnehmer listeten gelungene und misslungene Projekte ihrer Unternehmen auf. Gemeinsam analysierten die Teilnehmer diese Liste mit Hilfe der sogenannten Stacey-Matrix. Komplizierte Projekte bilden keine Hürden für Unternehmen. Sie sind vielleicht schwierig, doch Unternehmen bekommen sie in den Griff. Dagegen scheitern häufig komplexe Vorhaben in einem dynamischen Umfeld, etwa Vorhaben wie die Planung eines neuen Werks, Projekte zum Datenschutz oder der Aufbau eines Think Tanks.

Erkenntnis Nummer vier: Solche Vorhaben sind komplex, unsicher, volatil und mehrdeutig. Sie sind Kandidaten für „agiles Arbeiten“.

Ein weiteres Thema unseres Erlebnisabends: Welche Kompetenzen brauchen Mitarbeiter in der agilen Welt? Da war viel Bekanntes zu hören: Selbstvertrauen, Offenheit für Veränderungen, die Bereitschaft zur Übernahme von Verantwortung oder die Kompetenz für den Umgang mit Fehlern. Dies alles hat wenig mit Skills zu tun, die man wie eine Methode lernen kann. Da geht es um die Entwicklung einer persönlichen Haltung, des „agilen Mindsets“.

Erkenntnis Nummer fünf: Der Erfolg der agilen Transformation hängt eng zusammen mit dem persönlichen Wandel der Beteiligten – und einem grundlegenden Kulturwandel.

„Mitarbeiter bringen viele Kompetenzen für die agile Welt mit“, erkannte eine Teilnehmerin, „wir brauchen nun Regeln, um diese Kompetenzen zum Strahlen zu bringen.“ Das neue Mindset muss sich schrittweise entwickeln. Der Wandel gelingt nicht von heute auf morgen. Und das war für die Teilnehmerin eine der wichtigsten Erkenntnisse des Abends.

Herzlichst 
Ihr Team von Neuland Development & Training

 

 

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