Der Newsletter | Februar 2020

Was angehende Coachs wirklich erfolgreich macht

Drei Punkte machen angehende Coachs erfolgreich:

1. Die gute Auftragsklärung mit dem Klienten direkt zu Beginn.
2. Die offene, fragende Haltung des Coachs.
3. Die profunde Ausbildung des Coachs, die aktuelle Ansätze mit systemischem Wissen verbindet.


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Kerstin Nagel bildet Coachs aus. Wir fragen sie, wie man ein guter, wirksamer Coach wird – und was man unbedingt lernen sollte.

 

Coaching bringt Menschen voran. Für Personalentwicklung wird Coaching immer wichtiger, um Krisen zu meistern, Ressourcen zu finden oder Potenzial freizulegen. Weshalb wirkt Coaching so gut?


Da gibt es drei Gründe. Erstens ist Coaching sehr zielorientiert. Der erste Schritt ist immer die detaillierte Auftragsklärung: Was soll nach dem Coachingprozess anders und besser sein? Über was genau wünscht sich der Klient Klarheit? Klienten kommen aus sehr verschiedenen Anlässen etwa wegen Konflikten, einer persönlichen Standortbestimmung, Karriereplanungen oder Unterstützung in Veränderungsprozessen. Dabei lasse ich mich als Coach offen auf die Welt des Klienten ein. Wir machen uns vorurteilsfrei gemeinsam ein Bild von der Situation.


Inwiefern vorurteilsfrei?

Ein guter Coach wird niemals beurteilen, beraten oder beeinflussen. Mit dieser Haltung unterscheidet sich seine Rolle deutlich, etwa von der eines Beraters oder Mentors. Der Vorteil für Klienten: Diese offene Haltung bringt sie in eine Art Resonanzraum. Sie lernen über sich selbst, ihre Haltung und ihr System. Diese fragende und akzeptierende Haltung ist der zweite Grund, weshalb Coaching so wirksam ist. Bei unserer Coaching-Ausbildung achten wir sehr darauf, dass unsere Teilnehmer diese Haltung entwickeln. Sie ist der Schlüssel zu Lösungen und Wachstum. 

Du hast eben von drei Gründen gesprochen, weshalb Coaching so wirksam ist. Was ist der dritte Grund?

In unserer Coaching-Ausbildung vermitteln wir unter anderem systemisches Wissen. Wir zeigen angehenden Coachs, wie sie soziale Systeme verstehen. Mit diesem Wissen zeigen sie ihren Klienten, wie sie darin wirksam werden können. Hinzu kommt: Wir leiten unsere Teilnehmer an, den Coachingprozess transparent zu halten. Diese Transparenz unterscheidet uns von vielen Kollegen.

Weshalb ist Transparenz wichtig?

Diese Klarheit unterstützt die Klienten während des gesamten Prozesses. Sie vermittelt ihnen die Sicherheit, die sie brauchen für die Bewältigung ihrer Herausforderungen. Nur aus einem sicheren Prozess heraus wagen Klienten den Schritt zu neuem Verhalten und persönlichem Fortschritt. Und wichtig: Der Coach konzentriert sich mit seinen Klienten ganz auf das, was veränderbar ist – und unterstützt sie dabei, Lösungen in den Alltag zu integrieren. Dieses Integrieren von Lösungen lehren wir intensiv in unserer Ausbildung.

Auf den Punkt gebracht – was sollten angehende Coachs besonders lernen?

Wirklich wichtig ist die offene Grundhaltung. Unerfahrene Coachs machen häufig den Fehler, dass sie Lösungen vorschlagen – die der Klient ablehnt oder nur halbherzig umsetzt. Ein gut ausgebildeter Coach dagegen bringt seine Klienten dazu, selbst nachzudenken und Lösungen zu finden. Selbstgefundene Lösungen sind für Klienten realistisch. Sie sind hochmotiviert, diese Lösungen umzusetzen und übernehmen Verantwortung dafür.

Was ist dann Aufgabe des Coachs?

Er begleitet seinen Coachee mit der fragenden Haltung zum Ziel. Genau das versuchen wir in unserer Ausbildung klarzumachen: Wer fragt, führt den Prozess – und nicht der, der meint, die beste Lösung zu kennen. Wenn unsere Teilnehmer dies verinnerlicht haben, haben sie beste Chancen, ein wirksamer Coach zu werden.

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Herzlichst
Ihr Team von Neuland Development & Training


 

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