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Gesundheitsorientiertes Fuehren NL

Der Newsletter | Mai 2015

Liebe Leserin, lieber Leser,

Sie erhalten von uns heute die erste Ausgabe von "Der Newsletter". Wir wollen Ihnen von nun an monatlich wertvolle Artikel zu den Themen Personal-, Führungskräfte- und Organisations-Entwicklung zur Verfügung stellen und freuen uns auf Ihre Anregungen und Feedback dazu. Zudem erhalten Sie eine Übersicht über unsere Veranstaltungen, Kongresstipps und anderes Wissenswertes.


Viel Spaß beim Stöbern wünscht Ihnen

Michèle Neuland

Wie der Gesundheitsdialog im Unternehmen gelingt

Aktiv

Motivation, Leistungsfähigkeit, Arbeitszufriedenheit und Gesundheit von Mitarbeitern sind in Unternehmen zu zentralen Themen geworden. Diese vier Aspekte stehen in enger Beziehung und verursachen, wenn sie nicht gegeben sind, enorme Kosten. Alle vier Themen sind eine originäre Führungsaufgabe. Allerdings empfinden viele Führungskräfte das Ansprechen des Themas Gesundheit mit Mitarbeitern als heikel. Die dafür am häufigsten genannten Gründe sind:

  • Die Führungskräfte (oder Mitarbeiter) empfinden es als einen Eingriff in die Privatsphäre
  • Themen wie Ernährung, Gewicht, Krankheit sind mit Scham besetzt
  • Es besteht Unsicherheit aufgrund mangelnden Wissens bei Themen wie Sucht, Burnout, Depression, …
  • Wie können Gesundheitsthemen präventiv angesprochen werden, ohne dass es schon zu Arbeitsunfähigkeit oder akuten gesundheitlichen Problemen gekommen ist
  • Wie kann ich das Thema Gesundheit adressieren, obwohl ich selbst kein Vorbild bin

Der Dialog muss nicht anstrengend und herausfordernd sein. Ganz im Gegenteil! Er bietet, bei der richtigen Vorgehensweise, die Möglichkeit leicht und intensiv in Kontakt zu kommen und schafft im Idealfall eine beflügelnde Energie für das ganze Team. Die folgenden Punkte helfen Ihnen auf dem Weg zur Etablierung eines gelingenden Gesundheitsdialoges zwischen Führungskräften und Mitarbeitern im Unternehmen.

  • Bringen Sie die Führungskräfte miteinander in Kontakt und lassen Sie reflektieren, was Gesundheit für sie ganz persönlich bedeutet und wie ihre eigene Haltung dazu ist. Eine Grundhaltung wie "Sport ist Mord" ist nicht förderlich für den eigenen Umgang mit Bewegung und den Dialog mit den Mitarbeitern.
  • Lassen Sie die Mitarbeiter eine neue, entspanntere Haltung zu den Themen Bewegung, Ernährung und Stresskompetenz finden. "Ich gönne mir ab und zu Auslauf" oder "Bewegung tut mir gut" ist hilfreicher als z. B. "Sport ist Mord".
  • Schulen Sie Ihre Mitarbeiter zu besonders schwerwiegenden Themen wie Burnout- oder Sucht-Früherkennung. Ermuntern Sie sie vor allem aber unverkrampft, in einem ehrlichen Kontakt zum Thema Gesundheit mit den Mitarbeitern zu sein.

Am wichtigsten aber ist die Form, in der Führungskräfte es schaffen ihren Mitarbeitern Feedback zu geben, wenn sie kritische Themen ansprechen. Zeigen Sie Ihnen Rollenvorbilder für gelingendes Feedback oder lassen Sie sie in Rollenspielen üben. Die zwei wesentlichen Elemente dabei sind:

- a. Die Führungskraft bringt durch die Form des Feedbacks zum Ausdruck, dass ihr das Gegenüber am Herzen liegt
- b. Sie gibt durch das Feedback etwas von sich preis und macht sich dadurch im Idealfall angreifbarer als ihr Gegenüber.


 

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