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Der Newsletter | März 2016

Mitarbeiter mit Laufschuhen

Weshalb in Unternehmen Gesundheitsinitiativen „bottom-up“ starten

Die Teilnahme war freiwillig – dennoch: Immer mehr Mitarbeiter sprachen über Gesundheit. Sie verstanden: Ihr Wohlergehen liegt in ihrer eigenen Hand. Sie können mit individuell angepassten Programmen viel für sich tun. Bis zur Geschäftsführung hinauf diskutierten Führungskräfte über Gesundheit. Wie können sie, die Führungskräfte, das Thema Gesundheit bei Mitarbeitern ansprechen? Wie gemeinsam in den Dialog treten, Gesundheit ins Gespräch bringen und bei Mitarbeitern fördern? Wie Bedürfnisse für gesundes Arbeiten und eine gute Balance erkennen?

Gesundheit ist der Schlüssel zu Leistung und Engagement. Bei Umfragen, welche Güter glücklich machen, liegt Gesundheit auf den vordersten Plätzen. Auch bei Unternehmen rückt die Gesundheit der Mitarbeiter ins Blickfeld. Hoher Krankenstand sowie Reibungsverluste durch fehlende Kollegen treiben die Personalkosten hoch. Hinzu kommt: Modernes Führungsverständnis schließt das Thema Gesundheit ein. Führungskräfte übernehmen die Verantwortung für die eigene Gesundheit – und für die ihrer Mitarbeiter. Sie wollen sich und andere arbeitsfähig erhalten. Wie der Philosoph Arthur Schopenhauer sagte: „Die größte Torheit ist, die Gesundheit aufzuopfern.“

Auf die (eigene) Gesundheit zu achten – dabei helfen Mitarbeitern geschickt gesetzte Impulse von außen. Diese Impulse dürfen nicht bevormunden, maßregeln oder überfordern. Sie sollen Mitarbeiter sensibilisieren und ihnen den Weg weisen, wie sie individuell für ihre Gesundheit Verantwortung übernehmen können. Für die Praxis bedeutet dies: Treffen die Maßnahmen individuelle Bedürfnisse und Interessen, umfassen sie alltagstaugliche Bausteine, gibt es Ansprechpartner für Fragen und Feedback – dann sind diese Initiativen erfolgreich und verändern am Ende auch die Gesundheitskultur im Unternehmen. Viele Unternehmen setzen deshalb auf die „Graswurzelbewegung“. Die Mitarbeiter ergreifen selbst die Initiative. Unterstützt werden sie von Trainern, Coachs und Fachleuten. Beispielsweise Sportgruppen können dabei die Keimzelle für eine Initiative bilden.

 

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Diese „bottom-up“-Ansätze gehen häufig auf den Einsatz von Einzelpersonen zurück. In wenigen Monaten beginnen sie sich zu verbreiten. Im Idealfall werden später diese Initiativen von der Unternehmensspitze gefördert und behutsam kanalisiert. Die Vorteile dieser Strategie: Sie setzt auf Eigenverantwortung, und sie weckt ohne Druck Spaß und Entdeckerfreude. Kleine, pragmatische Schritte erlauben dem Unternehmen zu experimentieren. Es kann prüfen, welche Angebote sinnvoll sind. – Sieben Strategien führen diese Initiativen zum Erfolg:


Gesund ist mehr als „nicht krank“ – Mit dem Interesse an der Gesundheit drücken Unternehmen ihren Mitarbeitern gegenüber Wertschätzung aus. Das Unternehmen signalisiert: Es geht nicht nur darum, Fehlzeiten zu reduzieren, sondern das Wohlbefinden der Mitarbeiter zu fördern. Dieses Wohlbefinden ist mehr als das Gefühl, dass man nicht krank ist. Hinzu kommen physische Vitalität, psychische Ausgeglichenheit und zufrieden stellende soziale Einbindung. Deshalb sollten Unternehmen den Begriff Gesundheit möglichst weit fassen und den Bedürfnissen der Mitarbeiter Rechnung tragen.


Alltagstauglichkeit – Aufwändige Sportkleidung und sperrige Geräte bilden häufig eine Barriere gegen Bewegung und Sport. Deshalb sollte mit möglichst kleinem Equipment gearbeitet werden, beispielsweise mit Gymnastikbändern oder Bällen. Außerdem: Die Ziele dürfen nicht auf sportliche Spitzenleistungen und Bestmarken ausgelegt sein. Für viele Mitarbeiter ist bereits viel gewonnen, wenn sie nach stundenlanger Schreibtischarbeit mit einem Tennisball Verspannungen lösen, die Augen entspannen oder abends mit dem Fahrrad heimfahren.


Fans gewinnen – Das Angebot sollte Neugier wecken und den Teilnehmern (sichtbar) Spaß machen. Die Vorlieben und Ziele der Teilnehmer stehen dabei im Vordergrund. Auch sollten die Teilnehmer die Inhalte der Angebote bestimmen können. Gesundheitsinitiativen brauchen tatkräftige Multiplikatoren, die im Unternehmen die Werbetrommel rühren, die Initiative in die Breite tragen, ihre Kollegen begeistern und als Vorbild wirken. Sorgen der Mitarbeiter „auffangen“ – Einige Mitarbeiter nutzen die Angebote von Gesundheitsinitiativen auch, um über ihre persönliche Situation am Arbeitsplatz zu sprechen: Leistungsdruck im Team, Befürchtungen wegen der Sicherheit des Arbeitsplatzes, belastende Konflikte mit Kollegen oder Beeinträchtigungen durch Stress. Empfehlung: Für bestimmte Seminare am besten zwei Trainer einsetzen; einer von ihnen hält sich für Einzelgespräche und Mini-Coachings bereit.


Empowerment – Vielfach liegt es in der Hand des Einzelnen, sich körperlich fit zu halten, gesund zu ernähren und die eigene Vitalität zu steigern. Gesundheitsinitiativen helfen, Verantwortung für sich und andere zu entwickeln. Was können Mitarbeiter für das eigene Wohlbefinden leisten? Wie können Führungskräfte sich selbst gesund halten und zur Gesundheit ihrer Mitarbeiter beitragen? Die Mitarbeiter sollen dabei handlungsfähig werden. Sie sollen erfahren, was sie für sich selbst tun können: beispielsweise wie sie im Alltag Grenzen ziehen sollten, um physischer und psychischer Erschöpfung vorzubeugen. Dieses „Empowerment“ geht weit über Sportkurse und Stress-Workshops hinaus.


Promotion in eigener Sache – Mit der „bottom-up“-Strategie eingeführte Initiativen geraten schnell aufs Abstellgleis. Entweder laufen sich die Angebote tot, oder den Maßnahmen wird der Geldhahn zugedreht. Geschickte Initiatoren betreiben deshalb laufend Promotion in eigener Sache. Sie belegen durch regelmäßige Erfolgsmeldungen, dass sich das Weitermachen für Mitarbeiter und Unternehmen lohnt - etwa durch Hinweise auf sinkende Krankenstände, auf steigende Teilnehmerzahlen oder begeisterte Stimmen einzelner Mitstreiter.


Gesunde Führung fördern – Werteorientierte Konzepte umfassen für Führungskräfte auch die Aufgabe, auf die Gesundheit der Mitarbeiter zu achten und gesundes Arbeiten zu ermöglichen. Auf diese Aufgabe müssen Führungskräfte vorbereitet sein. Wie können sie beispielsweise gesundheitliche Warnsignale bei ihren Mitarbeitern erkennen und sensibel darauf ansprechen? Wie mit eigenem Vorbild vorangehen? Häufig lassen sich Entwicklungsprogramme für Führungskräfte um ein oder zwei Module zum Thema Gesundheit erweitern. Wichtig dabei: Die Gesundheitsinitiative muss zu Vision, Leitbild, Zielen und Kultur des Unternehmens passen. Dann nämlich bekommt die Initiative „Luft unter die Flügel“. Sie kann von den vielen Ansätzen, Modellen und Werkzeugen profitieren, die uns heute zur Verfügung stehen, um Unternehmen in punkto „Gesundheit“ voranzubringen.

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