Vom klugen? Umgang mit Komplexität

„Embracing Risk | Umarmt das Risiko!“

Handeln und Entscheiden unter Unsicherheit
hat stattgefunden am 18. Oktober 2017 | Fulda

Neulands Campus fand in Zusammenarbeit mit dem
PENTAEDER Institut e.V. statt.
www.pentaeder-institut.de

Aktuelles zum Campus 2017

Neuland Development & Tra - 21/09/2017 - 13:21

Erst Risiken schaffen neue Möglichkeiten. Welche Möglichkeiten der Wahl und Gestaltung ergeben sich für Individuen, Gruppen und Organisationen? Das wollen wir bei „Neulands Campus“ 2017 tiefer ergründen – und aus verschiedenen Perspektiven gemeinsam Handlungsoptionen ableiten. In Zusammenarbeit mit dem Pentaeder Institut, dem Kompetenzzentrum für Entscheiden in Organisationen laden wir Sie ein: zu Reflektion, Besinnung, Tiefenlotung, Erfahrungsaustausch, Wissenstransfer und Lösungssuche. Experten aus Theorie und Praxis bereichern den Campus. Lassen Sie sich die Gelegenheit nicht entgehen!

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Archiv

Innovation Thesen    Entscheidungen gut treffen Thesen  Aus Fehlern lernen Thesen

 

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Präsentation: „EmbracingRisk | Umarmt das Risiko!“ >

 

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Fotoprotokoll: „EmbracingRisk | Umarmt das Risiko!“ >


Als Einstimmung auf den Neulands Campus sehen Sie in den folgenden Videos das Expertenteam Dr. Cornelia Strobel, Othmar Sutrich und Dr. Stefan Groß. Sie stellen sich den unterschiedlichsten Fragen rund um das Thema „Risiko“. Sehen Sie selbst:

Was ist Risiko?

Für wen ist Risiko ein Thema?

Was bringt es, sich mit Risiko zu beschäftigen?

Wie kann man Risiko umarmen?

 

Das Campus-Format

Prof. em. Dr. Theo Wehner und Dr. Stefan Groß erklären das Campus-Format

Impressionen

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Expertenteam

Dr. Cornelia Strobel

Dr. Cornelia Strobel

Vorstandsvorsitzende des PENTAEDER Instituts, Geschäftsführerin Next Impact GmbH, München

„Neue Wege zu gehen – dies ist für Einzelpersonen, Teams und Organisationen immer riskant. Man tauscht ja das sichtbar Gute gegen ein unsichtbar Besseres. Dabei ist nicht klar, ob das unsichtbar Bessere auch das hält, was es zu versprechen scheint (Chancen). Wie Einzelpersonen erfolgreich mit diesem unsichtbar Besseren umgehen – dies haben viele kluge Menschen untersucht. Verschiedene Faktoren wirken da vielfältig zusammen. Jetzt aber die weiterführende Frage: Was bedeutet dies für Organisationen, die in der Regel auf effiziente, standardisierte Abläufe getrimmt sind? Wie bekommt das Neue innerhalb dieser Strukturen eine Chance? Wie wird mit den Risiken umgegangen? Denn viele Risiken entstehen unter dem Druck der geforderten Veränderungen; sie stören einfach nur das erprobte Vorgehen und bringen die Organisation „aus dem Tritt“. Was also tun? Dies gilt es herauszufinden, zu systematisieren und mit den entsprechenden Werkzeugen zu bearbeiten. Dann eröffnen sich Chancen: nämlich das Potential, das im „Risiken umarmen“ steckt, zu erkennen und zu heben.“

Cornelia Strobel ist Expertin für Entscheiden in Organisationen. Sie ist geschäftsführende Gesellschafterin der Next Impact GmbH, mit dem Schwerpunkt Organisationen in deren Veränderungsprozessen zu begleiten. Als Vorstandsvorsitzende des Pentaeder-Instituts vertritt sie das Thema „Entscheiden in Organisationen“ im Innen- und Außenverhältnis. Sie ist Ausbilderin und Supervisiorin für die dazugehörenden Werkzeuge und Methoden. Gemeinsam mit den Mitgliedern des Pentaeder-Instituts und Kooperationspartnern entwickelt sie bestehende Werkzeuge weiter und bringt neue Formate, Werkzeuge und Modelle an den Start.
Dr. Stefan Groß

Dr. Stefan Groß

Leiter Neulands Institute for Personnel Development, Fulda
Projektleiter von Neulands Campus

„Mit Gruppen in einen offenen Kommunikationsprozess zu treten ist immer riskant. Vor allem dann, wenn dem Moderator stillschweigend die Verantwortung für den Erfolg übertragen wird. In dieser Situation können Moderatoren erwartbare Ergebnisse produzieren, damit bleiben sie auf der sicheren Seite. Aber: Dies wäre trivial. Reizvoll wird es für mich, wenn ich nicht genau weiß, was am Ende eines Prozesses herauskommen wird. Möglicherweise wird Dissenz sichtbar. Vielleicht treten Konflikte auf. Dann bewege ich mich als Moderator im ungeschützten Raum. In diesem Raum habe ich die Chance, Innovationspotential zu heben: schrittweise, zielorientiert und vermittelnd mit allen Beteiligten. Wir können an einem Punkt ankommen, an den wir ohne diesen Prozess nicht gelangt wären.“

Stefan Groß ist Experte für Konflikt- und Entscheidungsprozesse, für die Verbesserung von Besprechungskultur sowie für die Wirkung von Live-Visualisierung. Er leitet Neulands Institute for Personnel Development (Fulda), zudem ist er Mitinitiator und Leiter von „Neulands Campus“. Als Gastdozent lehrt Stefan Groß unter anderem an der Hochschule Mannheim und an der Kathmandu University, School of Education. In Kooperationsprojekten erforscht er Wege, theoretisch fundierte Methoden in Organisationen und in die Beratungspraxis zu übertragen.
Othmar Sutrich

Othmar Sutrich

Mitbegründer und Vorstand des PENTAEDER Instituts, Sutrich Organisationsberatung, München

„Risiken sind das Prinzip des Lebens und seiner Entwicklung schlechthin. Risiken reichen über das kluge Entscheiden in Organisationen und klugen Entscheidungen von Organisationen hinaus. Doch bevor es an dieser Stelle zu feierlich wird: Wirklich relevante Risikoeinschätzungen und die Augen öffnende Risikobilanzen brauchen drei Zutaten: persönliches Engagement, konsequenten Situationsbezug (der sich schnell ändern kann!). Und eine zum Problem passende Perspektivenvielfalt die in gute Dialogqualität und „Facing Reality“ mündet. Dazu bringe ich meinen Blick aus vielen Jahren neugieriger systemischer Organisationsberatung ein."

Dem Buch "Wie Organisationen gut Entscheiden" (2016) hat Othmar Sutrich gemeinsam mit Kolleginnen und Kollege viele Jahre gewidmet und dabei seine professionelle Passion gefunden. Er meint: Alles, was er davor als betriebswirtschaftlich ausgebildeter Manager und systemischer Organisationsberater gelernt und angewandt hat, findet, durch den zusätzlichen Fokus auf Risikoeinschätzungen und Entscheiden eine einfache und elegante Kompetenzanreicherung in allen Geschäftsbereichen und -größen. Mit dieser Grundhaltung begleitet er komplexe, risikoreiche Projekte, moderiert Strategieklausuren, coacht Führungskräfte, Teams und Personal-/Organisationsexperten.
Prof. em. Dr. Theo Wehner

Prof. em. Dr. Theo Wehner

Zentrum für Organisations- und Arbeitswissenschaften
ETH Zürich


„Wer Risiken „umarmt“, sollte auch Fehler in die Arme schließen. In Organisationen ruft man bekanntlich nach Fehlerkultur. Dabei übersieht man: Es existiert doch schon eine solche „Kultur“. Meistens werden Fehler tabuisiert oder negativ bewertet. Es wird nach Schuldigen gesucht, keine Führungsverantwortung übernommen, Verantwortung abgeschoben. Oder: Es werden Risiken vorgeschoben. Diese kulturellen Eigenarten sollten ersetzt werden durch eine konstruktive, positive, wohlwollende Sicht auf Fehler, Irrtümer Missverständnisse, auf das Scheitern - kurz: auf alle unerwünschten Ereignisse und Zielverfehlungen. Dies verändert auch den Umgang mit Risiken."

Theo Wehner ist Emeritus an der ETH Zürich und Gastprofessor an der Universität Bremen (ITB). Er studierte nach abgeschlossener Berufsausbildung Psychologie und Soziologie, arbeitete an den Universitäten Münster und Bremen, wo er promovierte und1986 habilitierte. Von 1989 bis 1997 war er Professor an der TUHH; bis 2014 an der ETH Zürich. Schwerpunkte seiner Forschung sind die psychologische Sicherheits- Risiko- & Fehlerforschung, das Verhältnis von Erfahrung und Wissen, innovatives, kooperatives Handeln und seit 2001 Forschungsprojekte zur frei-gemeinnützigen Tätigkeit (Volunteering) und zu Corporate Volunteering. Gut 400 Publikationen liegen in Journals und Sammelbänden vor.
Diana Kraus

Diana Kraus

Leiterin Vertrieb & Service Süd, Vaillant Deutschland GmbH & Co. KG, Remscheid

„Führungskräfte sollten lernen, Risiken einzuschätzen und mit ihnen richtig umzugehen. Eine Aufgabe besteht darin, strategische und operative Aufgaben sicher zu unterscheiden: Wie können diese verschiedenen Aufgaben jeweils angegangen und bewältigt werden? Je komplexer, diffuser und volatiler sich die Situation für die Führungskraft darstellt, desto mutiger sollte sie dieser begegnen. Ich halte es bei strategischen Aufgaben für erfolgsentscheidend, gemeinsam mit anderen die Situation zu explorieren und Chancen und Gefahren gegeneinander abzuwägen. Nur der kalkulierte, kollektive Mut führt in diesen Situationen zum Erfolg. Parallel dazu muss die Führungskraft das operative Tagesgeschäft sicherstellen, mit schnellen, lokal zu treffenden Entscheidungen. Diese unterschiedlichen Vorgehensweisen gezielt einzusetzen und angemessen zu handeln – darin besteht eine zentrale Lern-Aufgabe. Das „Risiko zu umarmen“ heißt, eine Organisation dahin zu entwickeln und diesen Prozess lebendig zu halten. Fehler und Scheitern gehören dazu! Das mag streckenweise anstrengend sein, häufig jedoch auch tief befriedigend."

Diana Kraus ist Leiterin Vertrieb und Service Süd der Vaillant Deutschland GmbH & Co. KG. Als Führungskraft mit operativer Verantwortung ist der Umgang mit unterschiedlichen Risikoperspektiven ihr tägliches Geschäft. In ihrer vorherigen Funktion hat sie als Verantwortliche für ein großes Change Projekt, das Unternehmen in eine neue Zeit geführt. Seit zwei Jahren ist sie damit befasst, diesen Veränderungsprozess in ihrer Linienfunktion konkret umzusetzen. Eine der „Lessons Learned“ war, die Vertriebs- und Serviceverantwortung in der Fläche zu bündeln.
Philippe Renggli

Philippe Renggli

Unterstützer, Andersdenker mit dem Drang zeitgemässe Organisationen zu schaffen, finnova AG Bankware, Lenzburg (Schweiz)

„Heute ist viel die Rede von Agilität und Methoden wie Scrum. Wir hören immer wieder: Mit einer Methoden-Implementierung – beispielsweise Scrum – werden alle Probleme gelöst. Ich sehe da zwei Schwierigkeiten: Erstens, Scrum oder andere Methoden lösen nicht unsere Probleme. Aber sie decken die Probleme früh auf, und genau dies unterstützt nach meiner Einschätzung einen sinnvollen Umgang mit Risiken. Zweitens, häufig wird der Weg in die Agilität reduziert auf das Implementieren einer Methodik. Dies sind aber nur fünf Prozent des Weges. Die anderen 95 Prozent sind kulturelle Elemente. Nutzen Sie also viele Interventionen, um die Kultur zu verändern. Beobachten Sie genau und korrigieren Sie bei Bedarf. Ich meine: Durch Mut, Engagement und Zutrauen können wir Organisationen veränderungs- und zukunftsfähig gestalten.“

Philippe Renggli sammelte seine Erfahrungen nach seinem Betriebswirtschaftsstudium im Verkaufs- und Beratungsgeschäft bevor er als Management Support bei der Finnova einstieg. Als Product Owner verantwortete er operativ die agile Transformation des Unternehmens hin zu einem agilen Produkthaus. Seit einigen Monaten obliegt ihm die Führung von rund 40 Mitarbeitenden. Mit seinen Kompetenzen Moderation, Konfliktmanagement, Change-Management und Geschäftsprozess-Management steuert und gestaltet er den Veränderungsprozess der Finnova mit und unterstützt dabei die Mitarbeitenden.

Veranstaltungsort

Tagungsort

Übernachtungs­möglichkeiten

Übernachtungs­möglichkeiten
Wir haben im Hotel Ritter (http://www.hotel-ritter.de) und im Invite Hotel Fulda City (http://www.invite-hotels.de) ein Zimmerkontingent auf Abruf für unsere Teilnehmer gebucht.

Ihr Campus

Sie wollen das Campus-Format in Ihrem Unternehmen umsetzen? Unser Experte Dr. Stefan Groß berät Sie gern!

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Dr. Stefan Groß
Leiter Neulands Institute for Personnel Development, Fulda
Projektleiter Neulands Campus
info@neuland-partner.de
+49 661 93414-0

Was ist Neulands Campus?

Kulturfragen reflektieren, bearbeiten und klären

Mit Neulands Campus haben wir ein Format geschaffen, das Ihnen erlaubt mit Ihren Führungskräften und Mitarbeitern in einen intensiven Austausch und zu neuen Einsichten zu kommen. Statt Ihnen vorschnelle Antworten auf komplexe Problemstellungen zu liefern, unterbrechen wir mit dem Campus zunächst den Fluss des Alltagsgeschäftes bewusst und schaffen einen außergewöhnlichen Rahmen, der partizipativen Freiraum für offene Fragen bietet. Gastreferenten aus Wissenschaft, aus unterschiedlichen Unternehmen und Branchen oder dem Beratungsfeld liefern als Keynote-Speaker wichtige Impulse und zeigen Denkrichtungen auf, in die es lohnt, gezielt weiterzufragen. Vor dem Hintergrund Ihres Organisationskontextes und den spezifischen Herausforderungen suchen wir dann gemeinsam mit den Fachexperten nach den passenden Antworten und konkreten Umsetzungspunkten. So gelingt es, auch an den „weichen Themen“ feste Haltegriffe zu fixieren, die zu einem strukturierten, klärenden Dialog führen der neue Einsichten liefert und eine bewusstere und sozial robuste Zusammenarbeit erlaubt.

Trialog

Neulands Campus greift Fragenkomplexe auf, die sich aus den aktuellen Veränderungen der Arbeitswelt ergeben. Wir unterbrechen & klären den Fluss der Alltagspraxis und bieten Hilfestellung bei der Präzisierung & Umsetzung der neu gewonnenen Einsichten.

Das Campus-Format

Neulands Campus als Ort des interdisziplinären und ergebnisoffenen Austausches über praxisrelevante Themen für Praktiker, Wissenschaftler und Berater. Zu Beginn tragen wir die persönlichen Fragen, Anliegen und subjektiven Theorien der Teilnehmer zusammen. Experten geben in Kurzvorträgen Impulse, die dann in unterschiedlichen Diskussionsformaten geöffnet, vertieft und verdichtet werden, bis am Ende zentrale Erkenntnisse in Form von Thesen stehen.

Expertenteam aus Wissenschaft – Beratung – Praxis

Expertenteam

Impulsgeber aus Wissenschaft, Beratung und Praxis liefern kurze 30 min. Impulse zum Thema aus unterschiedlichen Perspektiven und stehen als Dialogpartner zur Verfügung.

 Sie & Ihre Mitarbeiter

Sie und Ihre Mitarbeiter Die Teilnehmer bringen ihre Erfahrungen und ihr intuitives Wissen ein, reflektieren und entwickeln gemeinsam Forschungsfragen in Kleingruppen. Am Ende formulieren wir Thesen und Konsequenzen für die Praxis.

Neuland

NeulandPartner

Designt, organisiert und moderiert die Veranstaltung und den Gesprächsprozess. Wir visualisieren konsequent alle Beiträge, verdichten die Ergebnisse und sorgen für einen strukturierten Ablauf.

Sie möchten weitere Informationen zum Ziel und der Idee des Campus-Formats, Ablaufbeispielen und möglichen Themen über das Campus-Format in Ihrem Unternehmen? Hier finden Sie unsere kostenlose Broschüre zum Download.

 

Campus-Tage
Den Trialog haben wir bestimmt nicht erfunden. Schon der altgriechische Philosoph Sokrates brachte Menschen mit unterschiedlichen Erfahrungen und Wissensperspektiven zusammen. Doch wir haben den Trialog für unseren heutigen Bedarf in der Organisationsentwicklung und Personalentwicklung adaptiert. Wir bringen Wissenschaft, Beratung und Praxis zusammen. Das ist – in dieser Form - neu!
Umgang mit
Jeder hat subjektive und intuitive Theorien, wie die Welt „funktioniert“. Wir haben eine Idee davon, wie Innovation gelingen, wie gute Entscheidungen gefällt werden oder wie man mit Fehlern umgeht. Das Problem ist: Wir wissen nicht, ob wir mit diesen Theorien richtig liegen. Deshalb unsere zentrale Idee: Bringen wir gemeinsam diese Theorien ins Gespräch und stellen sie auf den Prüfstand! Gleichen wir sie ab mit unterschiedlichen Wissenschaftsfeldern. Wir weiten dabei den Blick; zugleich vertiefen und verdichten wir die Erkenntnisse. Am Ende generieren wir daraus Regeln, Vereinbarungen und Umgangsweisen, die ein neues Miteinander von Menschen in Organisationen ermöglichen.
Die drei Reflexionsebenen
Wir denken und diskutieren im Rahmen des Campusformats alle Themen - mit ihren Ursachen, Wirkungen und Implikationen – immer auf drei Ebenen.

Organisation
Beleuchtung von korrespondierenden organisationalen Rahmenbedingungen.
  • ■ Strukturen und Prozesse
  • ■ Unternehmenskultur

  • Gruppe
    Herausarbeiten von Parametern für eine erfolgreiche Kommunikation und Zusammenarbeit in Gruppen.
  • ■ formelle und informelle Regeln und Muster
  • ■ explizite und implizite Verhaltensweisen

  • Individuum
    Klärung von Dispositionen und Veränderungsmöglichkeiten auf der persönlichen Ebene des Einzelnen.
  • ■ subjektive Theorien und Denkmuster
  • ■ Motivation, Haltung und Einstellung
  • ■ Bedürfnisse und Gefühle
  • Prinzipien der methodischen Arbeit
    Bei unserer Arbeit mit dem Campusformat und dem Trialog auf drei Ebenen haben sich fünf Prinzipien für die Planung und Durchführung herauskristallisiert:
    1. Wir vermehren die (potenziell unendlichen) Fragen. Wir schieben die Suche nach Antworten auf, um zunächst durch Fragen ein Thema maximal zu öffnen.
    2. Wir vermitteln die ursprüngliche Erwartung der Teilnehmer mit den notwendig komplexen Antworten der Wissenschaft, um ein Thema fokussiert zu verdichten.
    3. Wir gestalten und fördern eine möglichst statusfreie und dialogorientierte Atmosphäre. Wir wollen, dass nur das gemeinsame Nachdenken im Mittelpunkt steht. Dies bedeutet für den Ablauf: Etwa ein Drittel der Zeit ist für Impulse reserviert, zwei Drittel für moderierte Reflexion und methodisch gestalteten Austausch.
    4. Wir beseitigen (zwischenmenschliche) Barrieren. Unsere Referenten sind während der gesamten Veranstaltung „an Bord“; unsere Teilnehmer können sie jederzeit ansprechen. Daraus ergeben sich Chancen, etwa in Einzelgesprächen oder Gruppendiskussionen die Fäden der Diskussion weiterzuspinnen. Idealerweise entsteht ein gemeinsamer Denk- und Dialograum: Jeder bringt sich als Experte für seinen Aspekt des Campusthemas ein.
    5. Die konsequente Live-Visualisierung der Inhalte sorgt für eine sofortige Anschlussfähigkeit. Alle Vorträge und Diskussionsrunden werden auf Flipchart simultan mitvisualisiert und dienen für die weitere Veranstaltung und darüber hinaus als Informations- und Ideenspeicher.


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